Im Herbst 2012 startete der Kinderschutzbund in seinen Räumen in Attendorn unter dem Motto "Bildung kann man nicht downloaden" sein Lernpatenprojekt. Begonnen wurde mit drei Kindern und drei Lernpaten an zwei Tagen in der Woche.

In dem Projekt „Lernpaten“ unterstützen ehrenamtliche Erwachsene Kinder, die Schwierigkeiten in der Schule haben und deren Eltern nicht in der Lage sind, eine Nachhilfe zu finanzieren. Mit der individuellen Förderung soll die Persönlichkeit der Kinder gestärkt und dadurch Lernschwächen abgebaut werden.

Aber nicht nur Lernen steht auf dem Programm, ganz wichtig ist es, zuhören können,ihre kleinen und großen Sorgen ernst nehmen,

sie ermuntem, unterstützen um so das Selbstvertrauen zu stärken.

In der Tätigkeit als Lernpaten geht es daher nicht allein um das Erlernen des Einmaleins oder der Rechtschreibung, sondern auch

um gezielte menschliche Zuwendung, Alltagshilfen und auch Tipps zur Freizeitgestaltung. Insofern fungieren Lernpaten nicht als

Nachhilfelehrer, sondern stellen eine zusätzliche Bezugsperson dar, die mit Zeit, Geduld und Lebenserfahrung dem Kind zur Seite steht

Ganz wichtig ist es, zuhören können, ihre kleinen und großen Sorgen ernst nehmen, sie ermuntem, unterstützen um so das

Selbstvertrauen zu stärken.

Mittlerweile arbeiten durchschnittlich 40 Lernpaten, darunter übrigens auch 6 Männer, mit zeitweise bis zu 63 Kindern an allen Tagen in der Woche.

Wichtig ist es uns, nach Möglichkeit ständig eine 1:1 Betreuung gewährleisten zu können, um dem Anspruch einer individuellen Förderung gerecht werden zu können.

Jedes Kind bekommt daher eine Patin, bzw. einen Paten ganz für sich alleine zur Seite gestellt.

 

 

Die Patinnen und Paten stehen in engem Kontakt mit Lehrerinnen und Lehrern der Schule, die ihnen auch sagen, wo die Kinder Schwierigkeiten haben ( z.B. auch, dass die Kinder besonders schüchtern oder zu lebhaft sind). Die Lernpaten treffen sich mit ihrem Patenkind nach Absprache ein bis zwei Mal in der Woche für ein bis zwei Stunden in einem familiären Rahmen, um  die Defizite des Kindes abzubauen. Die Patenschaft ist längerfristig angelegt, damit sich zwischen Lernpaten und Kind ein Vertrauensverhältnis entwickeln kann.

 

 

 

 

Was 2012 in der Kölnerstraße begonnen wurde, konnte nur ein halbes Jahr später, im Februar 2013  dann auf Initiative der Schulleiterin der Grundschulde Wenden-Gerlingen Frau Fröhlingsdorf weitergeführt werden.Dort nahmen drei weitere Lernpatinnen ihre ehrenamtliche Arbeit auf und im Herbst 2013 konnten dann auch an der Gemeinschaftsgrundschule Wenden Lernpatenschaften begründet werden. 

2014 kam dann die Sonnenschule in Attendorn und die Düringerschule in Olpe hinzu.

2015 konnten wir unsere Arbeit auch in der Grundschule Neu-Listernohl und in der Grundschule in Rhode aufnehmen.

2016 kamen die Grundschule in Neu-Listernohl und die Grundschule in Olpe-Rhode hinzu. 

Wir sind sehr stolz auf unsere z.Zt 40 Lernpaten und 63 Patenkinder aus 13 verschiedenen Ländern.

Für alle Standorte suchen wir ständig Frauen und Männer, die bereit sind, einen kleinen Teil ihrer Zeit in den Dienst einer guten Sache zu stellen!

Die Projektleiterin Frau Tordis Hengstenberg: t.hengstenberg(at)kinderschutzbund-olpe.de und die Kinder freuen sich!